Fernweh-Abend: Meer und mehr

Bei Zusammenstellen der Fotos fluche ich mehrfach: was für eine blöde Idee am Fernweh-Abend Fotos und Filme vom Paddeln zeigen zu wollen. Viel Zeit und Nerv kostet mir Ungeübten die Auswahl: Was interessiert? Was ist gut genug? Wie stelle ich alles zusammen? Was ist die geeignetste Software? Und das alles für das Jahr 2015, in dem ich gesundheitsbedingt kaum in Bonn sein konnte.

Andererseits hatten mir die vergangenen Fernweh-Abenden immer Spaß gemacht und ich hatte ja 2015 auch für mich etwas neues entdeckt, was ich gerne teilen wollte:

„Meer und mehr“ hieß dann auch das Motto des Abends. Berliner Gewässer mit Badeseen und Winterpaddeleien. Hiddensee zu Pfingsten – oder warum Meer mit Wellen das Skifahren ersetzen können.

Die Mittlere Rur mit dem VKB – oder warum Till ein Boot ausleert und was Jan währenddessen aus dem Beutel holt und ersticht (eine Melone und ein Gugelhupf).

Mosel mit den Helden: Winzer, Wirte, Wasser von oben und von unten, Sonne, Nebel und der Frage wie man den Schleusenwärtern (und sich selbst) zu abenteuerlichen Geschichten verhilft.

Die norwegische Küste, die noch auf mich als Paddlerin warten muss und hilfsweise mit einem Postschiff im Herbst befahren wurde. Oder wie fotografiert man die immer kürzer werdenden Tage und die langen Nächte mit Nordlichzauber?

Mein Fazit? Die Mühe lohnt! Viel Arbeit zwar in der Vorbereitung aber ein begeistertes paddelverrücktes Publikum, das man mit der Geschichte vom missglückten Rollen auch mit Bildern freuen kann, die mit stark beschlagener Kamera nach dem Ausstieg gemacht wurden. Nur das mit dem Einbinden der Filme muss ich noch üben: Nächsten Winter, wenn wieder Fernweh angesagt ist.

Danke für Euer tolles Feedback! Und: im März kommt nochmal ein Fernweh-Abend. Diesmal ist Jojo dran.

Renate

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