Am liebsten gehen wir natürlich paddeln. Welche Paddeltouren wir dabei gemacht haben zeigen wir hier. Darunter befinden sich die meisten Fahrten auf unserem Rhein, der nahen Sieg, aber manche auch auf weiter entfernten Flüssen Europas bis hin zu Küstentouren auf Ost- und Nordsee.

Im September rollte die Werbetrommel für ein Wanderpaddelwochenende auf der Ourthe -wieder einmal kam der Entschluss zu dieser Tour arg spontan und die Ankündigung dazu recht kurzfristig, wieder einmal geloben wir (Jan, Daniel & ich) insoweit für die Zukunft Besserung. Und, wie war's? Zusammenfassend lässt sich schreiben: Es kam alles anders als geplant, dafür besser als erhofft!

Es war mal wieder tollstes Wetter! Also der Ideale Tag fürs Abpaddeln dieses Jahr. Am Bootshaus sammelte sich schnell eine stattliche Truppe gut gelaunter Menschen die schnell aufs Wasser wollten...

Nach der Anfahrt mit unserem „leistungsarmen“ Gefährt schlugen wir am Samstagnachmittag am „schönsten Campingplatz Brandenburgs“, wie ihn die Betreiber nennen, auf. Viele schattige Plätze unter Kiefern auf dem in dieser Gegend üblichen Sandboden, die man sich selber aussuchen konnte, belohnten uns für die lange Anfahrt. Wir hatten uns für einen Platz in der Kategorie III entschieden, uns reichte das, ein Stellplatz direkt am Wasser in der Kat I hätte laut Preisliste 20 Euro mehr pro Tag gekostet.

Nachdem sich Jan und Daniel eine Wanderfahrt auf der Ruhr in den Kopf und die Ankündigung dazu in das Forum gesetzt hatten, sagte ich zu, ohne auch nur einen Moment daran gedacht zu haben, was mich da ganz sicher erwarten würde: Kaimauern und Industrieruinen vom Einstieg bis zum Ausstieg, Straßenlärm am Tag, keinen Quadratmeter Rasen für das Zelt in der Nacht, keine Flora, keine Fauna, eben das, was ich mir unter dem Ruhrgebiet so vorstellt habe. Was hab ich mich getäuscht!

Die See ist aufgewühlt und gischtend rollen die Wellen über unser Kajakdeck, mit Windstärke 6 bläst es schräg von vorne. Die Menschen auf Saaremaa behaupten beim Anblick der schäumenden See, dass der archaische Inselheld Suur Töll wieder unterwegs ist und mit großen Felsbrocken nach Vanatülu, dem diabolischen Widersacher wirft, dass die See aufspritzt. Irgendwann sind wir es Leid nicht vorwärts zu kommen, sondern eher ausgesetzt den Launen eines Suur Töll mit den Ostseewellen zu kämpfen.

Am 29.05.2014 war Vatertag. Als Vater des momentan wohl jüngsten Vereinsmitgliedes musste eine ordentliche Vatertagstour her. Also schnappte ich mir drei Freunde (Auch alles Väter ;) , den Schinderhannes und wir machten uns auf den Weg zur Sieg.

Als ich des morgens die Regentropfen an mein Fenster klopfen hörte, dachte ich, oh je, das hat der Wetterbericht aber anders gesagt. Aber bis nach dem Frühstück war der Regen schon mal weg, und so konnten wir im Trockenen die Boote aufladen. Die Anfahrt durch den Hunsrück bescherte immer mehr dicke Regenwolken, aber die wollten wohl nur spielen.

Jahrgang 2013 – der Wein dieses Jahrgangs war noch an den Weinstöcken, gemeint ist das Jahr unserer ersten Moselfahrt. Vater Rhein verwöhnt uns Paddler ja mit seiner schnellen Strömung, so waren wir sehr unsicher wieviel Kilometer wir uns auf der Mosel vornehmen könnten und haben entsprechend vorsichtig geplant. Wir hatten drei Tage Zeit und haben uns daher entschlossen, den Teil der Mosel zu befahren, an dem die Bahn am Flussufer langfährt, wir also jederzeit die Fahrt beenden können. Bis Bullay (mit Stichbahn bis Traben-Trarbach) kann man jeden Ort mit der Eisenbahn erreichen, dann verläuft die Bahnstrecke bis Trier abseits des Flusses. Also ab Bullay.

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